Selegilin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Selegilin ist ein Arzneistoff, der zur symptomatischen Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird. Seine Wirkung vermittelt diese Substanz über eine irreversible Hemmung des Enzyms Monoaminooxidase B (MAO-B-Hemmer) und damit einer Hemmung des Dopamin-Abbaus im Gehirn.
Selegilin wird in Deutschland unter den Markennamen Movergan®, Antiparkin® und XiloparTM sowie unter generischer Bezeichnung vertrieben. Selegilin unterliegt der ärztlichen Verschreibungspflicht. Selegilin wurde von József Knoll entdeckt. Pharmakologie[Bearbeiten] Anwendungsgebiete[Bearbeiten] In Kombination mit Levodopa wird Selegilin zur symptomatischen Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt. In den USA wird Selegilin auch zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, in Deutschland besteht jedoch keine Zulassung für dieses Anwendungsgebiet. Wirkmechanismus[Bearbeiten] Als MAO-B-Hemmer ist Selegilin ein Hemmstoff des Enzyms Monoaminooxidase B. Monopräparate. Moclobemid.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Moclobemid, 4-Chlor-N‐(2-morpholinoethyl)benzamid, ist eine kristalline Substanz, die entweder als freie Base oder als Hydrochlorid (Schmelztemperatur 208 °C) eingesetzt wird. Moclobemid ist ein substituiertes Benzamid, das strukturelle Verwandtschaft mit Sulpirid und Remoxiprid zeigt. Indikationen[Bearbeiten] Die Indikation zum Einsatz von Moclobemid sind depressive Syndrome. Da Moclobemid nicht sedierend wirkt, ist es für die Behandlung bei gehemmter Depression, nicht aber bei agitierten oder suizidalen Patienten geeignet. Es wurde auch versucht, Moclobemid als ein Mittel gegen soziale Phobie einzusetzen – der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus.
Wirkungen[Bearbeiten] Dosierung[Bearbeiten] Die initiale Tagesdosis von 300 mg wird auf mehrere Einzeldosen verteilt (2-mal täglich 150 mg), eine spätere Reduktion der Tagesdosis auf 150 mg ist möglich. Da Moclobemid vorwiegend nur MAO-A hemmt, ist keine spezielle Diät nötig. Weblinks[Bearbeiten] Tranylcypromin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Tranylcypromin (Jatrosom N®) ist ein irreversibler MAO-Hemmer und Inhibitor des Cytochrom-P450-2A6. Es ist chemisch verwandt mit Iproniazid, das zur Behandlung von Tuberkulosekranken entwickelt wurde und wird als Racemat eingesetzt. 1952 fiel hierbei dessen stimmungsaufhellende Wirkung auf, die sich aus der Inhibition der Monoaminooxidase erklärt. Dadurch werden eine Reihe von körpereigenen Aminen verlangsamt abgebaut (Tryptamine, Serotonin, Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin, Melatonin, Phenethylamin und Histamin), die dann bei den Stoffwechselvorgängen vermehrt zur Verfügung stehen.
Dasselbe gilt allerdings auch für körperfremde Amine, etwa Tyramin, wie es beispielsweise in Rotwein und manchen Käsesorten vorkommt. Bei Genuss solcher Nahrungsmittel kann es unter Therapie mit Tranylcypromin zu hypertensiven Krisen mit lebensbedrohlichen Folgen (Hirnblutungen) kommen.[4] Stereochemie[Bearbeiten] Einzelnachweise[Bearbeiten] Bupropion. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Geschichte[Bearbeiten] Zulassung als Antidepressivum[Bearbeiten] Die Zulassung von Bupropion als Antidepressivum bestand in den USA seit 1984, wurde jedoch wegen wiederholter Meldungen von Krampfanfällen, die teilweise tödlich endeten, 1986 wieder entzogen.
Nach darauffolgenden zusätzlichen Studien wurde festgestellt, dass Krampfanfälle eine seltene und dosisabhängige Nebenwirkung sind. Daraufhin wurde die Zulassung in den USA 1989 in niedrigerer Dosierung wieder erteilt. 1996 wurde von der Food and Drug Administration (FDA) eine Retard-Formulierung (SR, sustained release) zugelassen, die zweimal tägliche Gabe erlaubt; 2003 dann eine (XL oder XR, extended release), die einmal tägliche Gabe erlaubt.
In Deutschland wurde die Zulassung als Antidepressivum in einer retardierten Präparatform unter der Bezeichnung Elontril® zum 2. Synthese[Bearbeiten] Physikalische Eigenschaften[Bearbeiten] Chemische Eigenschaften[Bearbeiten] Tramadol. Tramadol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Opioide und wird zur Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen verwendet. Von der Grünenthal GmbH wurde die Substanz synthetisch entwickelt und 1977 als Arzneimittel unter dem Namen Tramal auf den Markt gebracht. Geschichte[Bearbeiten] Tramadol wurde 1977 von Grünenthal patentiert und ist als Generikum im Handel.[5] Wirkung[Bearbeiten] Die beiden Enantiomere des Tramadols [(1R,2R)-Tramadol und (1S,2S)-Tramadol] und deren Metabolite, insbesondere die am Sauerstoff demethylierten Derivate (Nortramadole), besitzen unterschiedlich starke pharmakologische Wirkungen [μ-Opioid-Bindung Ki(μM)]:[8] (1R,2R)-Tramadol: 5,1(1S,2S)-Tramadol: 120(1R,2R)-Nortramadol: 0,02(1S,2S)-Nortramadol: 1,8 Hervorzuheben ist die geringe organotoxische Wirkung von Tramadol (und fast aller anderen zentral wirkenden Analgetika/Opioiden); ganz im Gegensatz zu entzündungshemmenden Schmerzmitteln wie NSAR, die in hohem Maße Magen (z.
Anwendungsgebiete[Bearbeiten] Tramadol. Tilidin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Tilidin ist ein schmerzstillend wirksamer Arzneistoff aus der Gruppe der Opioide. Die synthetisch hergestellte Substanz wird für die Behandlung starker und sehr starker Schmerzen eingesetzt. Als Prodrug hat Tilidin selbst kaum eine schmerzstillende (analgetische) Wirkung und wird erst in der Leber zu den Metaboliten Nortilidin und Bisnortilidin verstoffwechselt, von denen Nortilidin die hauptsächliche analgetische Wirkung ausübt. Um einer missbräuchlichen Anwendung als Rauschmittel vorzubeugen, ist Tilidin in Fertigarzneimitteln meist in fixer Kombination mit dem Arzneistoff Naloxon enthalten. Chemie[Bearbeiten] Herstellung[Bearbeiten] Stereoisomerie[Bearbeiten] 2-(Dimethylamino)-1-phenylcyclohex-3-en-carbonsäure-ethylester enthält zwei stereogene Zentren. Pharmazeutische Informationen[Bearbeiten] Tilidin wird arzneilich in Form des Hydrochlorid-Hemihydrats und des Phosphats verwendet.
Klinische Angaben[Bearbeiten] Missbrauch[Bearbeiten] Amisulprid. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Pharmakologie[Bearbeiten] In niedriger Dosierung blockiert es primär die präsynaptischen D2- und D3-Autorezeptoren, was (über diese Feedbackschleife) zu einer Dopamin-Ausschüttung und damit für die Einnahmedauer zu einer Besserung einer Negativsymptomatik führt. In hoher Dosis blockiert es die postsynaptischen D2/D3-Rezeptoren im limbischen System was zu einer Besserung einer Positivsymptomatik führt. Benzamide wirken im Gegensatz zu den meisten anderen Neuroleptika eher aktivierend und stimmungsaufhellend als dämpfend. Sie werden zur Behandlung verschiedener psychischer Störungen eingesetzt; Sulpirid allerdings selten bei akuten schizophrenen Schüben, da die neuroleptische Potenz hierfür meist nicht ausreicht. Vereinzelt zeigten sich auch Erfolge in der Behandlung eines Tourette-Syndroms. Unerwünschte Wirkungen[Bearbeiten] Die extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen sind im Vergleich zu anderen Neuroleptika gering.
Sulpirid. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Sulpirid ist ein Arzneistoff, der vor allem in der Psychiatrie eingesetzt wird. Es zählt zu den atypischen Neuroleptika[6][7] (wird aber in einigen Texten auch als typisches Neuroleptikum gehandhabt[2]), hat allerdings auch eine gewisse antidepressive Wirkung. Von der chemischen Struktur her handelt es sich um ein substituiertes Benzamid. Sulpirid wurde 1972 auf den Markt gebracht.[8] Wirkprofil[Bearbeiten] Die antipsychotische Wirkung setzt erst ab Dosen über 600 mg/Tag ein. Bei niedrigeren Dosen wirkt Sulpirid stimmungsaufhellend und aktivierend. Indikation[Bearbeiten] Sulpirid ist zur Behandlung von Depressionen zugelassen, wenn andere Antidepressiva versagt haben oder nicht angewendet werden konnten.
Sulpirid ist außerdem zur symptomatischen Therapie von Schwindelzuständen (Morbus Menière) zugelassen. Unerwünschte Wirkungen[Bearbeiten] Darreichungsformen[Bearbeiten] Herstellung[Bearbeiten] Siehe auch[Bearbeiten] Handelsnamen[Bearbeiten] Asenapin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Asenapin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika, der u. a. in der Behandlung von mäßig bis schwer ausgeprägten manischen Phasen bei Patienten mit bipolaren Störungen eingesetzt wird. Klinische Angaben[Bearbeiten] Anwendungsgebiete (Indikationen)[Bearbeiten] In der Europäischen Union (EU) ist Asenapin zur Behandlung von Erwachsenen mit bipolaren Störungen während mäßig bis schwer ausgeprägten manischen Phasen zugelassen.[3] In den USA ist Asenapin zusätzlich zur Behandlung von Schizophrenie zugelassen.[4] In der Schweiz wurde die Zulassung für Asenapin (Handelsname Sycrest) am 19.
Juli 2012 durch Swissmedic erteilt.[5] Wirksamkeit[Bearbeiten] Klinische Studien zeigten, dass Asenapin manische Symptome in einer Studie über 3 Wochen reduzierte. Die Wirksamkeit von Asenapin ist nach 12 Wochen mit der Wirksamkeit von Olanzapin vergleichbar.[6] Die anhaltende Wirkung von Asenapin wurde für ein volles Jahr gezeigt.[7] Aripiprazol. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Aripiprazol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika und angezeigt zur Behandlung der Schizophrenie, zur Behandlung von mäßigen bis schweren manischen Phasen der Bipolar-I-Störung und zur Vorbeugung vor neuen manischen Episoden. Unter dem Handelsnamen Abilify® wurde es 2004 in Form von Tabletten, Schmelztabletten, Injektionslösung und Lösung zum Einnehmen europaweit zugelassen.
Zulassungsinhaber ist Ōtsuka Pharmaceutical Co., Ltd., Herstellung und Vertrieb erfolgt durch Bristol-Myers Squibb, aus schutzrechtlichen Gründen gibt es noch bis April 2015 keine Generika.[3] Eigenschaften[Bearbeiten] Die agonistische Wirkung nützt bei relativem Dopaminmangel im ZNS: Der etwa 30 %ige Agonismus soll beispielsweise im Frontalhirn zum Tragen kommen. Aripiprazol wird auf Grund seines partiellen Agonismus auch als Vertreter der dritten Neuroleptika-Generation bezeichnet. Klinische Wirkung[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Paliperidon. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Paliperidon ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der atypischen Neuroleptika. Unter dem Handelsnamen Invega® (Janssen Pharmaceutica) ist er seit 2007 in Form von Retardtabletten und als Xeplion® in intramuskulärer Depotform seit 2011 in der Europäischen Union zugelassen für die Behandlung der Schizophrenie. Paliperidon ist der aktive Hauptmetabolit „9-Hydroxyrisperidon“ des Antipsychotikums Risperidon.[3] Klinische Angaben[Bearbeiten] Paliperidon ist der aktive Hauptmetabolit des Neuroleptikums Risperidon: Im menschlichen Organismus bildet sich nach Einnahme von Risperidon dessen Abbauprodukt Paliperidon, welches pharmakologisch wirksam ist.
Hinsichtlich der erwünschten und unerwünschten Wirkungen gleicht Paliperidon weitgehend dem Risperidon. Paliperidon ist ein sogenanntes Me-Too-Präparat,[5] das die Hersteller aus wirtschaftlichen Gründen auf den Markt bringen, aber meist kaum Vorteile gegenüber schon erhältlichen Medikamenten bieten. Risperidon. Olanzapin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Olanzapin ist ein zu den atypischen Neuroleptika zählender Arzneistoff, der in der Psychiatrie hauptsächlich zur Behandlung schizophrener Psychosen eingesetzt wird. Er wurde 1996 unter dem Namen Zyprexa® in Deutschland eingeführt.[3] Eigenschaften[Bearbeiten] Die Substanz ist strukturchemisch eng mit Clozapin verwandt.
Im Gegensatz zu diesem kann es – besonders in hoher Dosierung – extrapyramidal-motorische Störungen (EPS) verursachen. Das Risiko einer Agranulozytose ist unter Olanzapin jedoch geringer als unter Clozapin. Insgesamt löst Olanzapin wesentlich seltener bzw. in geringerer Ausprägung EPS aus als ältere Neuroleptika wie z. Indikationen[Bearbeiten] Olanzapin ist zur Behandlung der Schizophrenie sowie für die Therapie bipolarer Störungen zugelassen, sofern eine manische Phase auf die Behandlung angesprochen hat. Augmentation[Bearbeiten] Kontraindikationen[Bearbeiten] Nebenwirkungen[Bearbeiten] Ketoazidose[Bearbeiten] Monopräparate. Clozapin. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Clozapin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Neuroleptika, der in der Behandlung von therapieresistenten Psychosen eingesetzt wird.
Der 1972 im deutschen Sprachraum eingeführte Arzneistoff gilt als der erste Vertreter der atypischen Neuroleptika. Atypische Neuroleptika lösen im Gegensatz zu den klassischen Neuroleptika nur selten extrapyramidal-motorische Störungen, wie z. B. eine tardive Dyskinesie, aus. Clozapin gilt als mittelstark wirksames Neuroleptikum. Aufgrund seines andersartigen Wirkmechanismus wird es jedoch häufig bei solchen Schizophrenien eingesetzt, die auf klassische Neuroleptika nicht oder nur unzureichend medikamentös ansprechen.
Ein Einsatz als Mittel der ersten Wahl verbietet sich jedoch wegen teilweise lebensbedrohlicher Nebenwirkungen, darunter die sehr seltene, aber häufig lebensbedrohliche Agranulozytose. Chemie[Bearbeiten] Pharmakologie[Bearbeiten] Wirkprofil[Bearbeiten] Pharmakokinetik[Bearbeiten] Haloperidol. Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Haloperidol ist ein hochpotentes Neuroleptikum aus der Gruppe der Butyrophenone und wird unter anderem zur Behandlung akuter Erregungszustände und akuten und chronischen schizophrenen Syndromen eingesetzt. Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten] Haloperidol wurde am 11.
Februar 1958 durch Bert Hermans – einem Mitarbeiter Paul Janssens in Beerse – bei der Suche nach einem neuen Opioid-Analgetikum als R1625 synthetisiert[5] und 1959 in Belgien erstmals zugelassen.[6] Haloperidol wurde in Europa schnell zum Mittel der Wahl bei Schizophrenie, in den USA wurde es erst 1988 zugelassen. Amerikanische Psychiater bevorzugten das ebenfalls hochpotente Phenothiazin-Präparat Perphenazin.[7] Wirkungsweise[Bearbeiten] Neuroleptika (auch als Antipsychotika bezeichnet) werden in ihrer Potenz oft verglichen mit Chlorpromazin, der ersten in der modernen pharmakologisch orientierten Psychiatrie eingesetzten, antipsychotisch wirksamen Substanz. Zugelassen.[10] Quetiapin – Zulassung zur Behandlung manischer und depressiver Phasen | Kompendium.
Seit Januar 2009 ist Seroquel Prolong (Quetiapinhemifumarat) in Deutschland durch das BfArM im Rahmen des Verfahrens der gegenseitigen Anerkennung (Mutual Recognition Procedure) der europäischen Zulassung zusätzlich für die Behandlung von schweren depressiven Episoden bei bipolaren Störungen zugelassen. Hierdurch wurde die bereits bestehende Zulassung zur Behandlung von mittelschweren bis schweren manischen Phasen einer bipolaren Störung erweitert. Die Zulassung beinhaltet sowohl die Akut- als auch die Erhaltungstherapie. Seroquel Prolong® wird jedoch nicht angewendet zur Prävention von Rückfällen in manische oder depressive Phasen.
Kürzlich wurde zudem die Zulassung für Österreich erteilt, eine Zulassung für die Schweiz wird für Herbst 2009 erwartet. Quetiapin wurde in Deutschland im Jahr 2000 zur Behandlung der Schizophrenie eingeführt, seit 2004 ist Seroquel® auch für mäßige bis schwere manische Episoden bei Patienten mit bipolarer Störung zugelassen. Bewertung: Michael Paulzen, Aachen. Quetiapin.