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Frühmittelalter

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Frühmittelalter. Frühmittelalter oder frühes Mittelalter ist eine moderne Bezeichnung für den ersten der drei großen Abschnitte des Mittelalters, bezogen auf Europa und den Mittelmeerraum für die Zeit von ca. 500 bis 1050.

Frühmittelalter

Dem Frühmittelalter voran geht die Spätantike (ca. 300 bis 600), die bereits eine Transformationszeit darstellt und sich teils mit dem beginnenden Frühmittelalter überschneidet. Die beiden auf das Frühmittelalter folgenden Zeitabschnitte sind das Hoch- und das Spätmittelalter. Das Frühmittelalter ist als Übergang von der Antike zum Mittelalter sowie als eigenständige Epoche von Bedeutung. Beginn und Ende werden in der historischen Forschung unterschiedlich datiert, so dass verschieden breite Übergangszeiträume betrachtet werden. Entgegen der älteren Deutung als „dunkle“ oder „rückständige“ Epoche wird das Frühmittelalter in der modernen Forschung wesentlich differenzierter betrachtet. Stilicho. Mutmaßliche Darstellung Stilichos (rechts) mit Frau Serena und Sohn Eucherius.[1] Flavius Stilicho (* um 362; † 22.

Stilicho

August 408 in Ravenna) war ein römischer Heermeister (magister utriusque militiae) und Politiker. Alamannen. Die Alamannen oder Alemannen waren eine antike und frühmittelalterliche Bevölkerungsgruppe, die dem westgermanischen Kulturkreis zugeordnet wird.

Alamannen

Zwischen dem 6. und dem 9. Jahrhundert ging die Alemannia politisch und kulturell im Ostfrankenreich auf und wurde zwischen dem 10. und zum 13. Jahrhundert politisch nochmals vom staufischen Herzogtum Schwaben zusammengefasst. Die neuzeitliche Dialektologie griff bei ihrer Einteilung der deutschen Dialekte auf die Alamannen zurück und nannte die westoberdeutschen Mundarten „alemannische Dialekte“. Alamannen - Franken - Napoleonturm Hohenrain Wäldi.

Bistum Konstanz. Wappen des Bistums Konstanz Das Bistum Konstanz mit Sitz in Konstanz am Bodensee bestand von etwa 585 bis zu seiner Auflösung 1821.

Bistum Konstanz

Die zu Deutschland gehörenden Gebiete gingen in den neu gegründeten Bistümern Freiburg und Rottenburg auf, die zur Schweiz gehörenden Gebiete wurden den Bistümern Chur und Basel zur Verwaltung unterstellt. Konstanz. Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Konstanz am Bodensee, Pegelhäuschen am Hafen.

Konstanz

Pegelstand am 6. Juli 2016: 4,78 Meter. Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Das Stadtgebiet hat 34 Kilometer Uferlinie und umfasst 1,31 km² Wasserfläche. Gallus (Heiliger) Die Herkunft des heiligen Gallus ist umstritten.

Gallus (Heiliger)

Wie die Hagiographien der Reichenauer Mönche Wetti und Walahfrid aus dem 9. Jahrhundert berichten, stammte er aus Irland und kam im Gefolge des Wandermönchs Columban von Luxeuil auf den europäischen Kontinent. Gallus - Ökumenisches Heiligenlexikon. Pirminius. Neugotisches Standbild des Heiligen Pirminius beim Kloster Murbach Pirminius, ursprünglich Primenius oder Priminius oder Pirmin,[1] (* um 670; † 3.

Pirminius

November 753 im Kloster Hornbach[2]) war ein Klostergründer und wird als Heiliger verehrt. Sein evangelischer, römisch-katholischer und orthodoxer Gedenktag ist sein Todestag, der 3. Kloster Reichenau. Klosterdarstellung von 1707 Die Buchmalerei des Klosters wurde im Jahre 2003 in das Weltdokumentenerbe der Weltkulturorganisation UNESCO aufgenommen.[1] Seit 2001, nach 250 Jahren, lebt wieder eine kleine Gemeinschaft von Benediktinern auf der Insel.[2] Klostergeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Modernes Standbild des Heiligen Pirminius am Ende des Reichenauer Damms unmittelbar vor der Radwegbrücke (die nördlich der Straßenbrücke verläuft) über den Bruckgraben.

Kloster Reichenau

UNESCO Welterbe Insel Reichenau im Bodensee. Karl Martell. Grab Karl Martells in St.

Karl Martell

Denis Karl Martell (* zwischen 688 und 691; † 15. Oktober oder 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy) war ein fränkischer Hausmeier. Er stieg als Sohn Pippins des Mittleren in dieses Amt auf, dessen Besetzung durch Nachfolgekämpfe geprägt war, auf die der merowingische König keinen Einfluss mehr hatte. Karls militärische Aktivitäten erweiterten das Fränkische Reich und schufen die Grundlage für die spätere Expansion der karolingischen Könige, insbesondere seines Enkels Karls des Großen.

Ermatingen - Ortsgeschichte. Staatsarchiv Thurgau - Häufig gestellte Fragen. Der Name Thurgau wird in Urkunden des 8.

Staatsarchiv Thurgau - Häufig gestellte Fragen.

Jahrhunderts erstmals erwähnt: 744 als pagus Durgaugensis, 766 als Turgauia. Um 890 trifft man die Bezeichnung Grafschaft Thurgau (comitatus Turgouve), und um 1370 heisst das Gebiet zum ersten Mal Landgrafschaft Turgau. Der Name Turgau - das nicht ausgesprochene h setzte sich erst im 18. Jahrhundert durch - dürfte aber älter sein. Zudem reduzierte sich das Territorium, das diesen Namen trug, im Lauf der Zeit erheblich: In alemannischer Zeit bezeichnete der Name ein Gebiet, das im Norden von Bodensee und Rhein, im Westen von der Reuss und im Süden und Osten durch eine Linie begrenzt war, die ungefähr vom Gotthard über den Glärnisch bis zum Hörnli und von dort über den Säntis bis zum Bodensee verlief. Karolinger. Stammtafel der Karolinger aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Ekkehard von Aura, Chronicon universale, Berlin, Staatsbibliothek, Ms. lat. fol. 295, fol. 80v Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Als die Karolinger regierten, wurden sie in den Quellen oft als Nachkommen Karls des Großen bezeichnet, aber den Begriff Karolinger als Bezeichnung für einen Abstammungsverband gab es noch nicht.

Diese Bezeichnung wurde erst nachträglich eingeführt, wobei man offenbar auf die Rolle Karls des Großen als Urahn der späteren Karolinger und auf den Leitnamen Karl Bezug nahm. Karl der Große. Karl der Große (lateinisch Carolus Magnus oder Karolus Magnus, französisch und englisch Charlemagne; * wahrscheinlich 2. April 747 oder 748;[1] † 28. Januar 814 in Aachen) war von 768 bis 814 König des Fränkischen Reichs (bis 771 gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann). Gau. Gau ist ein mehrdeutiger und letztlich unscharfer Begriff für Region, Landschaft oder Verwaltungseinheit.

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Herkunft des althochdeutschen Wortes geuui (gewi), gouwi ‘Landstrich’ ist unsicher. Zürichgau.