Römisches Reich. Das Römische Reich und seine Provinzen zur Zeit seiner größten Ausdehnung unter Kaiser Trajan in den Jahren 115–117 Das Römische Reich und seine Provinzen zur Zeit seiner größten Ausdehnung unter Kaiser Trajan im Jahre 117; Herders Conversations-Lexikon, 3.
Auflage, 1907 Das Römische Reich und seine Provinzen im Jahre 150 S.P.Q.R.: Senatus Populusque Romanus („Senat und Volk von Rom“), das Hoheitszeichen der Römischen Republik Römisches Reich (lateinisch Imperium Romanum) bezeichnet das von den Römern, der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet zwischen dem 8. Die Herrschaftsform wandelte sich im Laufe der Zeit von einer (unsicher belegten) Königsherrschaft zur Republik und schließlich zum Kaisertum. Römische Königszeit: 753 v. Im 3. Das Reich übte einen großen Einfluss auf die von ihm beherrschten Gebiete aus, aber auch auf die Gebiete jenseits seiner Grenzen. Das Rechts- und Staatswesen Europas, insbesondere das Zivilrecht, ist maßgeblich vom römischen Recht geprägt. Recht. Augustus. Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius Caesars gewann die Machtkämpfe, die auf dessen Ermordung im Jahr 44 v.
Tiberius. Tiberius Iulius Caesar Augustus[1] (vor der Adoption durch Augustus: Tiberius Claudius Nero; * 16.
November 42 v. Chr. in Rom[2]; † 16. März 37 n. Chr. am Kap Misenum) war römischer Kaiser von 14 bis 37 n. Chr. Tiberius konnte besonders vor seinem Herrschaftsantritt bedeutende militärische Erfolge erzielen. Drusus. Nero Claudius Drusus (* 14.
Januar 38 v. Chr.; † 14. September 9 v. Chr.), auch der „ältere Drusus“ (lateinisch Drusus maior) oder nur Drusus genannt, war ein römischer Politiker und Heerführer sowie Stiefsohn des Kaisers Augustus. Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Familie und frühe Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Drusus war verheiratet mit Antonia Minor, einer Tochter von Marcus Antonius und Augustus’ Schwester Octavia. Feldzüge gegen die Germanen (12 bis 9 v. Feldzüge des Drusus in Germanien Der Beginn der augusteischen Germanenkriege war zunächst auf einzelne, räumlich eng begrenzte Konflikte beschränkt, aus denen sich allmählich eine Folge schwerer Auseinandersetzungen entwickelte. Römerstrasse Neckar-Alb-Aare: Das römische Tasgetium. Museum Eschenz.
Kastell Arbon. Lage von Arbor Felix am DIR-Limes (Bodensee-Linie) Arbor felix auf der Tabula Peutingeriana Hafen, Seeuferpromenade und Altstadt von Arbon Übersichtsplan der Grabungen in Arbon Die Heiligen Columban und Gallus werden über den Bodensee gebracht, Abbildung aus der Gallus-Legende von 1452, Stiftsbibliothek St.
Gallen St. Die mittelalterliche Galluskapelle steht über den Überresten von Turm 5 und markiert den südlichen Abschnitt des Kastells Konservierte Fundamente des Turmes 6 Ausgrabung am Nordtor, Aufnahme von 1961 Detailansicht Kastellmauer, Mauertechnik Ährenverband, Aufnahme von 1961. Pfyn, Kastell Ad Fines. Kastell Pfyn. Lage von Ad Fines am DIR-Limes (Bodensee-Linie) Ad fines auf der Tabula Peutingeriana Das Kastell Pfyn war Teil der Festungskette des in der Spätantike entstandenen Donau-Iller-Rhein-Limes (DIRL) und liegt in der Schweiz, Kanton Thurgau, Bezirk Frauenfeld, politische Gemeinde Pfyn.
Das vermutlich im späten 4. Jahrhundert n. Chr. gegründete Kastell war Teil der rückwärtigen Befestigungslinie des DIRL, der zum Schutz der Fernverkehrsverbindungen der unter Diokletian und Konstantin I. wieder an die Rhein-Donau-Linie zurückgenommenen Reichsgrenze errichtet worden war. Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der heutige Ortsname leitet sich vom lateinischen ad fines oder auch ad finem (= „An der Grenze gelegen“) ab, da hier die alte Grenzlinie zwischen den frühkaiserzeitlichen Provinzen Raetia und Belgica, vermutlich östlich von Konstanz am Arboner Forst, verlief. Lage und Strassenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Luftaufnahme des Städtlihügels von Süd-West.
Die römische Villa von Hüttwilen-Stutheien — Museen Thurgau. Technik im Römischen Reich. Die Technik im Römischen Reich erreichte den Höhepunkt ihrer Entwicklung zwischen dem Beginn der römischen Bürgerkriege um 100 v.
Chr. und der Herrschaft Trajans (98 bis 117 n. Chr.). Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Römische Kultur breitete sich durch Schaffung effizienter Verwaltungsstrukturen, eine einheitliche Rechtsordnung sowie das Können römischer Ingenieure und Techniker in weiten Gebieten Europas und dem Mittelmeerraum aus. Wenngleich es in der römischen Periode keine epochale Neuerungen auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Technologie, der Metallverarbeitung sowie der Herstellung von Keramik und Textilien gab (diese waren während der Jungsteinzeit und Bronzezeit von frühen Zivilisationen im Vorderen Orient und in Ägypten entwickelt worden), so verstanden es die Römer doch, bekannte Techniken weiterzuentwickeln und zu verfeinern.
Quellenlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Römische Bautechnik. Rekonstruktion eines römischen Krans in Bonn Die technischen und organisatorischen Belange in der römischen Bautechnik im römischen Reich gehen in ihren Wurzeln auf die hellenistischen Erkenntnisse zurück.
Der römische Offizier Vitruv beschreibt in seinem Werk De architectura libri decem (22 v. Chr.) die von den Griechen übernommenen Techniken und mathematischen Grundlagen. Auch das Prinzip der Trennung in den planenden (ratiocinatio) und den ausführenden Teil (fabrica) wird beschrieben. Dabei betont er, dass die Ausführung der Arbeiten nur von speziell ausgebildeten Technikern durchgeführt werden kann, während die Konzeption aber für „alle wissenschaftlich Gebildeten“ zugänglich ist. Aus dem Jahr 150 n. Technische Elemente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Hochbau wurden viele technische und statische Elemente von den Griechen übernommen, etwa die gewölbte Bauweise von Brückenbogen und Kuppeln.
Im Wohnungsbau gelang Gaius Sergius Orata um 80 v.